Er war früher mal der radelnde Held Deutschlands, bevor er 2007 das Ende seiner aktiven Radsportlerkarriere bekanntgab: der ehemalige Radprofi Jan Ullrich, der als bisher einziger deutscher Radprofi im Jahr 1997 die Tour de France gewann, der weiterhin Amateurweltmeister im Straßenrennen, zweimal Weltmeister im Einzelzeitfahren sowie Sieger im olympischen Straßenrennen 2000 war, muss sich jetzt gegen Gerüchte wehren, das er ein Problem mit Alkohol hätte.
«Ich möchte eindeutig klarstellen, dass ich nicht an einem Alkoholproblem leide. Entsprechende Behauptungen und Andeutungen entsprechen absolut nicht der Wahrheit», sagt Ullrich auf seiner Internetseite «www.janullrich.de». Er berichtet weiterhin, dass er sich wegen einer Burnout-Erkrankung in Behandlung befinde und dass er es bedauert, öffentlich gegen die Gerüchte Stellung beziehen zu müssen, da er sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen wollte und sich ganz aufs Fahren mit seinen Laufrädern konzentrieren wollte. Die Alkoholgerüchte kamen durch einen Artikel der «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» auf, das sich auf ein Zitat von Ullrichs Ex-Trainer Peter Becker bezog. Dieser behauptete: «Er darf nicht sich selbst überlassen werden. Und auch nicht sogenannten Freunden, sie könnten bewirken, dass er zum Alkoholiker wird.» Auch soll ihn seine ehemalige Freundin Gaby, mit der er eine Tochter hat, ihn aus Gründen des Alkohols verlassen haben.
Der Radrennfahrer, der seit 2006 mit der Schwester seines ehemaligem Trainingskollegen Tobias Steinhauser, verheiratet ist und seit August 2007 Vater eines Sohnes ist, dementiert diese Alkoholgerüchte beharrlich.




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